Flüchtlingshilfe Binnenhafen nimmt Arbeit auf

IMG_0163Das Flüchtlingsschiff TRANSIT wird in den nächsten Tagen am Kanalplatz festmachen und etwa Mitte Januar 2015 bis zu 225 Flüchtlinge beherbergen. Bereits seit Oktober trifft sich die ehrenamtliche Initiative „Flüchtlingshilfe Binnenhafen“ in regelmäßigen Abständen, um Hilfsmaßnahmen für die bedürftigen Menschen vorzubereiten. Kernziel ist die Integration der Flüchtlinge in das Quartier, die Entwicklung einer beispielhaften Willkommenskultur und die Stärkung von Solidarität und Mitgefühl der im Binnenhafen arbeitenden und lebenden Menschen.

Die Initiative wird getragen von Bewohnern des Binnenhafens und Vertretern der institutionellen Akteure im Quartier: Wasserschutzpolizei, Wirtschaftsverein, channel hamburg e.V., Süderelbe AG und KulturWerkstatt. Außerdem sind das DRK und das Bezirksamt Harburg beratend und koordinierend aktiv.

Ungeachtet dessen, dass die Initiative mehrheitlich die Unterbringung der Flüchtlinge auf einem Wohnschiff für menschenunwürdig hält und am Ziel dezentraler Wohneinheiten als integrationsfördernde Basisbedingung festhält, steht die Verpflichtung zur solidarischen Hilfe für Menschen auf der Flucht außer Frage.

Zunächst sollen nach dem Bezug des Wohnschiffs in Kooperation mit dem städtischen Träger „fördern & wohnen“ die praktischen Bedürfnisse der Flüchtlinge systematisch erfasst werden. Nach den Erfahrungen anderer Einrichtungen sind nachbarschaftliche und ehrenamtliche Hilfsangebote vor allem für Sprachkurse, Begleitung zu Behörden, Dolmetscherdienste, familienorientierte Hilfe oder Führungen zum Kennenlernen des städtischen und sozialen Umfelds erwünscht. Wichtig ist aber vor allem eines – und hier können alle „Binnenhafener“ mitwirken: den Menschen das Gefühl geben, dass Sie bei uns willkommen sind.

Die ‚Flüchtlingshilfe Binnenhafen‘ hat sich eine erste vorläufige Arbeitsstruktur gegeben:

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind natürlich herzlich willkommen. Ansprechpartner für die jeweiligen Gruppen werden demnächst veröffentlicht. Noch hat die Initiative keine eigene Website, bis auf weiteres ist „binimhafen.de“ die Plattform für Infos. Auch eine facebook-Gruppe zur Kommunikation wird eingerichtet.

Eine vorläufige zentrale Mailadresse für alle Anfragen: info [at] fluechtlingshilfe-binnenhafen [dot] de

 

 

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