Die Entscheidung zur Neugestaltung der Harburger Seevepassage ist gefallen

Am 15. Juli 2016 hat eine interdisziplinäre Jury unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Lorenz Dexler das Konzept des Berliner Planungsbüros ANNABAU einstimmig als Grundlage für die Umgestaltung des öffentlichen Raums der Seevepassage in der Harburger City ausgewählt.

Die Entscheidung markiert den Schlusspunkt eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, in dem zunächst fünf Teams Ideen für eine Veränderung dieses besonderen Stadtraums entwickelt hatten. Im Mai wurden die Ideen in einer Zwischenpräsentation öffentlich vorgestellt und drei Finalisten ausgewählt, die nun ihre ausgearbeiteten Beiträge erneut öffentlich vorgestellt und diskutiert haben. Der Beitrag von ANNABAU konnte sich gegen die beiden weiteren Entwürfe von Breimann+Bruun mit blauraum Architekten und Lunalicht und Team Kraftraum aus Krefeld mit Schaltraum Architekten und Ulrike Brandi Licht durchsetzen.

Die geplante Freitreppe am Rieckhofplatz

Die geplante Freitreppe am Rieckhofplatz ©ANNABAU Architektur und Landschaft GmbH

Das Konzept der Berliner Planer, die Seevepassage durch ein mehrfarbiges Streifenmuster zu verändern und dabei ortsbezogen Wände, Decken und auch Bodenbeläge neu zu gestalten wusste sowohl die Bürgerinnen und Bürgern als auch in der fachkompetenten Jury zu überzeugen.

Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter meinte hierzu: „ Der Entwurf überzeugt mit einer einfachen und gleichzeitig einprägsamen Lösung, die flexibel eingesetzt werden kann und dabei eine große gestalterische Vielfalt eröffnet.“ Positiv hervorgehoben wurde die Idee der Planer, die vorgeschlagene Farbigkeit nicht nach modischen Aspekten zu bestimmen, sondern die Farben als örtliche DNA aus dem Kontext der vorhandenen Farben und Beläge zu entwickeln und hierzu gegebenenfalls auch noch ein weiteres Beteiligungsverfahren durchzuführen.

Der Harburger Baudezernent Jörg Penner kommentierte den Entwurf: “ANNABAU hat von Anfang an mit einer schlüssigen Idee überzeugt, die den öffentlichen Raum spielerisch behandelt, sich mit einfachen Mitteln umsetzen lässt und die auch schrittweise realisiert werden kann. Erfreulicherweise haben die Planer mit dem Vorschlag eines neuen Gebäudes an Stelle des Harburger Centers einen guten Ausgangspunkt für die weiteren Diskussionen geliefert. Besonders die Idee, mit einer großen Freitreppe die Ebene des Harburger Rings mit der Seevepassage zu verbinden zeigt hier einen spannenden, weiterführenden Ansatz. Es ist uns heute leichtgefallen, das Votum der Bürger aufzunehmen und gemeinsam diesen Entwurf auszuwählen.“

Am 5. September 2016 wird der prämierte Beitrag im öffentlichen Teil der Sitzung des Stadtplanungsausschusses ab 18.00 Uhr im Harburger Rathaus vorgestellt.

 

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Bettina Maak
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