Abschied nach 17 Jahren Vorsitz – Arne Weber verlässt den Vorstand des channel hamburg

Einen passenderen Ort für seinen Abschied aus dem Vorstand des channel hamburg e.V. hätte es nicht geben können: Die alte Seifenfabrik, der Ort, an dem vor fast 30 Jahren alles begann. In seiner Abschiedsrede beeindruckte Arne Weber mit Fotos der Fabrik im Urzustand und des gesamten Binnenhafens als Industriebrache. „Ich denke, das war keine schlechte Idee, die Seifenfabrik 1988 zu kaufen!“ schmunzelte Weber, der dort schlussendlich 22.000 m² Bürofläche für die Telekom entwickelte und damit den Startschuss für die Entwicklung des channels gab. Seit 2016 ist die Medical School Hamburg mit dem Department „Art and Changes“ in die Räumlichkeiten gezogen und hat die Fabrikhallen wieder in den Ursprungszustand versetzt. „Der industrielle Charme und die raue Architektur der Fabrikhallen bieten unseren 300 Studenten viel Raum für ihre Kreativität und bereichern unseren Studiengang“, so Prof. Dr. Hanns Jahn von der MSH.

Arne Weber bleibt auch zukünftig dem channel verbunden. Er widmet sich nun dem „Hamburg Innovation Port“, seinem neusten Projekt, das mit 70.000 m² Flächen für Forschungseinrichtungen und technologieorientierte Unternehmen an der Blohmstraße entsteht.

Andreas Götte als Mitinitiator des Vereins würdigte den Visionär und überraschte mit Anekdoten und Dokumenten der ersten Stunde. Von seinem Vorstandskollegen Martin Mahn (TUTECH) erhielt Arne Weber eine Hightech-Erinnerung: das FAB Lab der TUHH hat den channel in 3D auf Acryl gedruckt.

Weiterhin verabschiedete sich Bettina Husemann, die maßgeblich für die Aurelius Immobilien (Silo, Fleethaus, S18 und Studentenwohnungen am Schellerdamm) entwickelte, nach 13 Jahren aus dem Vorstand. Arne Weber lobte die konstruktive Zusammenarbeit und das Engagement der Juristin, die seit 2004 dem Vorstand des channel hamburg angehörte.

Nun musste ein neuer Vorstand her – die Mitgliederversammlung wählte zur Unterstützung von Martin Mahn, der seit 2015 als TUTECH-Geschäftsführer im Vorstand tätig ist, Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der Technischen Universität Hamburg, Christian Weber, Geschäftsführer von HC Hagemann und in Abwesenheit Prof. Rainer Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museum Hamburg, das im nächsten Jahr eine „Filiale“ auf der Schlossinsel eröffnen wird.

Da die Standortvermarktung des Harburger Binnenhafens weitestgehend abgeschlossen ist, liegt der Schwerpunkt des neuen Vorstands auf dem Quartiersmanagement. Die anliegenden Unternehmen sowie die Mitarbeiter und Bewohner des Binnenhafens sollen durch verschiedene Veranstaltungen und Events in Kontakt miteinander treten können. Die ersten Ideen hatte der neugewählte Vorstand schon bei der gestrigen Veranstaltung.


Der alte und neue Vorstand des channel hamburg „rockt“ im Musikraum der Medical School Hamburg.

(v.l. Christian Weber, Dr. Ralf Grote, Arne Weber, Bettina Husemann und Martin Mahn (es fehlt. Prof. Dr. Rainer Maria Weiss)

Bootsbau – gelungener Neustart im Zukunftsberuf!

8. Juni 2017, 10-15 Uhr
Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister
Zitadellenstraße 10,
21079 Hamburg

Tag der offenen Tür

Im Bildungszentrum für Holzberufe Hamburg sind Ende Mai 5 Umschüler zwischen 25 und 45 Jahren in ihre Ausbildung gestartet. Unterstützt von Bootsbaumeister und Fachlehrern absolvieren sie in der verkürzten Zeit von 26 Monaten eine umfassende Praxis in der Fachrichtung Neubau, Ausbau und Umbau von Booten. Holz, Metall und Kunststoff müssen beherrscht werden, die Arbeiten reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot.

Der Vorteil einer Ausbildung im BZH liegt darin, dass die Spezialisierung der Branchenbetriebe hier keine Rolle spielt und hier wirklich alle Tätigkeiten, die der Ausbildungsrahmenplan vorsieht, in Theorie und Praxis gelehrt werden. Die Theorie wird dabei im Hause und verzahnt mit den praktischen Lerninhalten vermittelt, so dass die verkürzte Zeit der Umschulung (zum Vergleich, die Regelausbildung dauert 3,5 Jahre) optimal genutzt wird.

Ziel ist, dass die Absolventen mit einem Gesellenbrief und dem Wissen darum, jeder Anforderung gewachsen zu sein, ihre berufliche Zukunft angehen können. Zu diesem Zweck werden auch Praktika in Werftbetrieben besucht, in denen die Umschüler ihre Kenntnisse anwenden und können und sich in Auftragszusammenhängen bewähren können.

Im Gegenzug bietet das BZH in Hamburg-Harburg anderen Betrieben der Branche die Möglichkeit, ihren Auszubildenden die Ergänzungen zum Spezialgebiet in Praktika zu vermitteln.

Lange Zeit war Bootsbau ein „schwieriges Pflaster“, wenn Menschen sich nach einschneidender Berufserfahrung sich neu orientieren sollen. War es doch schwierig, einen Platz als Umschüler zu finden und dort die universelle Ausbildung zu absolvieren. Inzwischen ist klar: Die Branche braucht Fachkräfte! Und auch andere Branchen, nämlich die Flugzeugindustrie und die Windanlagenhersteller, greifen gerne auf die formgebenden Qualitäten von Bootsbauern zurück und stellen sie ein.

Zum Start präsentiert sich die Truppe mit einem „Tag der offenen Tür“ am Dienstag, 6. Juni von 10 bis 15 Uhr. Schnellentschlossene können im Juni noch einsteigen, wenn sie ihren „Bildungsgut-schein“ (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) bzw. ihre Umschulungsfinanzierung (Rentenversicherung oder Bundeswehr) klar haben. Ansonsten startet die nächste Gruppe im November.

Anmeldung und Informationen zur Umschulung:
Jugend in Arbeit gGmbH
Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister
Zitadellenstraße 10
21079 Hamburg
Tel.: 040 – 7679518 – 10
gorch [dot] vonblomberg [at] jia-hamburg [dot] de

Foto Copyright Jugend in Arbeit gGmbH
Bildunterschrift: „Eine starke Truppe freut sich unter Anleitung von Bootsbaumeister Gorch von Blomberg auf alles, was schwimmt.“
v.r.n.l. Boris Schätzle, David Fensch, Steffen Geissels, Sascha Mihajlovic, Gorch von Blomberg

Informationen zum Unternehmen

Das Bildungszentrum für Holzberufe (eine Marke der Jugend in Arbeit) bietet Umschulungen im Handwerk für Erwachsene an.

  • Die angebotenen Berufsbilder sind: Bootsbauer, Tischler, Zimmerer, Ausbaufacharbeiter, Holzmechaniker (alle drei Fachrichtungen). 
  •  Attraktive Rahmenbedingungen für das Kursangebot bietet der maritime Standort am Har-burger Hafen inklusives des Werftbetriebes.
  • Angesprochen sind alle Interessenten an einem handwerklichen Beruf, insbesondere Men-schen mit einfachen Schulabschlüssen oder Migranten (ab Sprachniveau B1).
  • Die Kurse sind nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert und können über Bildungsgutschein abgerechnet werden.

Mehr Infos finden Sie unter www.jia-hamburg.de

 

 

Protokoll der 42. Begleitgruppe Harburger Binnenhafen

Am 03. Mai 2017 fand die 42. Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen statt. Das dazugehörige Protokoll können Sie hier einsehen:

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Protokoll der 41. Begleitgruppe Harburger Binnenhafen

Am 01. März 2017 fand die 41. Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen statt. Das dazugehörige Protokoll können Sie hier einsehen:

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CHE-Hochschulranking 2017: TUHH im Wirtschaftsingenieurwesen stark

Top-Noten von Studierenden

Kontakt zur Berufspraxis und Internationale Ausrichtung von Studium & Lehre sind die herausragende Merkmale für Studierende im Dekanat Management-Wissenschaften und Technologie der TUHH. Foto: Lina P. A.Nguyen

Foto: Lina P. A.Nguyen

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) überzeugt auch in der neuen Ausgabe des CHE-Hochschulrankings. Dies zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse der Untersuchung von mehr als 300 Hochschulen durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Demnach landeten Studiengänge aus dem bewerteten TUHH-Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen in den Bereichen „Kontakt zur Berufspraxis“ sowie „Internationale Ausrichtung von Studium & Lehre“ in der Spitzengruppe. Bei der Studierendenbefragung erreichte die TUHH darüber hinaus im nationalen Vergleich in zahlreichen Kategorien wie Betreuung, Unterstützung zu Studienbeginn oder von Auslandsaufenthalten sowie Wissenschaftsbezug überdurchschnittliche Werte.weiterlesen

Die neue channel news ist da

Die channel news informiert in Print- und Digitalversion über die aktuellen Themen im Harburger Binnenhafen und verschafft einen guten Überblick in den Bereichen Immobilien & Projekte, Technik & Wissenschaft und Kultur & Leben.

Auch dieses Mal wird wieder über spannende Projekte und bevorstehende Veranstaltungen im channel berichtet. Titelthema der Ausgabe 1/2017 ist die Eröffnung des InnovationCampus Green Technologies (ICGT). Einige Projekte sind kurz vor der Fertigstellung, wie die Fischhalle, andere stehen kurz vor dem ersten Spatenstich, wie der HIP ONE und das Hotel am Veritaskai.
Die channel news wird in einer Auflage von 20.000 Exemplaren gedruckt, erscheint als Beilage in der NordWirtschaft und wird in Harburg verteilt.

Die komplette Ausgabe der aktuellen channel news erhalten Sie hier als Download.

Nächster Schritt auf dem Weg zum Hamburg Innovation Port

Der neue Heimathafen für Forschung und Entwicklung bekommt hochkarätig besetzten Beirat 

v.l.n.r.: Ulrich Brehmer (Stv. Hauptgeschäftsführer Handelskammer Hamburg), Arne Weber (HC Hagemann GmbH &amp; Co. KG), Senator Frank Horch, Dr. Rolf Bösinger (Staatsrat BWVI), Dr. Eva Gümbel (Staatsrätin BWFG), Michael Westhagemann (Vorstandsvorsitzender IVH), Dr. Rolf Strittmatter (Geschäftsführer HWF), Prof. Dr. Sönke Knutzen (Vizepräsident TUHH)<br /> (Copyright HC Hagemann)

Copyright HC Hagemann

Mit dem Hamburg Innovation Port entsteht im Harburger Binnenhafen im direkten Umfeld der TU Hamburg ein wichtiger Baustein für einen Forschungs- und Innovationspark. Hier wächst eine Plattform für fachliche Diskurse, Workshops und Konferenzen von Wirtschaft und Wissenschaft mit Flächen, Räumen und zusätzlichen Services für Forschungskooperationen, innovative Unternehmen aus der Wirtschaft sowie Gründer und Startups. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien für Transportsysteme in Schiff- und Luftfahrt, Produktionssysteme, Logistik und Medizintechnik. Innovationen sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die Wirtschaft.weiterlesen

Protokoll der 40. Begleitgruppe Harburger Binnenhafen

Am 09. November 2016 fand die 40. Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen statt. Das dazugehörige Protokoll können Sie hier einsehen:

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Protokoll der 39. Begleitgruppe Harburger Binnenhafen

Am 5. Juli 2016 fand die 39. Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen statt. Das dazugehörige Protokoll können Sie hier einsehen:

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Alte Seifenfabrik wird neues Zuhause für Kunststudierende

© channel hamburg / Christiane Schacht

Ausstellung | © channel hamburg / Christiane Schacht

Die Medical School Hamburg (MSH) eröffnete gestern ihren neuen Campus „Arts and Change“ im Harburger Binnenhafen. In den Hallen der alten Seifenfabrik haben die Studierenden endlich genug Platz zum Denken.weiterlesen