Flagge zeigen im Binnenhafen! Die Wette der NDR 90,3 und „Hamburg Journal“ Sommertour für Harburg steht

Termin: Sonnabend, 30. Juli, Harburg-Binnenhafen, Kanalplatz, ab 17.00 Uhr

Die Drehbrücke steht im Mittelpunkt: Wenn NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ am Sonnabend, 30. Juli, nach Harburg-Binnenhafen auf den Kanalplatz kommen, treten sie mit ihrer Wette gegen den gesamten Stadtteil an. Jetzt müssen die Harburger ran – denn es soll international werden!

„Wetten, dass es die Harburger nicht schaffen, am Sommertour-Abend auf der Drehbrücke im Binnenhafen die Flaggen von mindestens 70 Nationen zu zeigen?“, lautet die Stadtteilwette.

Im April wurde Hamburgs erste Drehbrücke eingeweiht. Über den Lotsekanal im Harburger Binnenhafen führend verbindet sie das neue Wohnquartier auf der Schlossinsel mit dem Rest Harburgs. Auf einer Länge von 34 Metern kann die Brücke um 90 Grad gedreht werden und ermöglicht so den Schiffen im Binnenhafen freie Fahrt. „Die Brücke führt direkt an der Flüchtlingsunterkunft Transit vorbei – und Harburg ist schon seit langer Zeit ein Stadtteil, der Brücken baut. Die hohe integrative Leistung des Stadtteils ist beeindruckend. Wir sind gespannt, wie viele Flaggen wir auf der Drehbrücke sehen werden“, sagt NDR 90,3 Moderatorin Jacqueline Heemann, die die Wetten konzipiert.

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Sommerferienprogramm 2016 des Bezirks Harburg

Die lang ersehnten Sommerferien stehen vor der Tür und das neue Sommerferienprogramm 2016 ist da!

Damit den Kindern die Sommertage in schöner Erinnerung bleiben, hat das Bezirksamt Harburg wieder ein buntes, abwechslungsreiches und spannendes Ferienprogramm mit verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen zusammengestellt.
Im Mädchenclub Neuwiedenthal, im Kinderzentrum Kennedy-Haus oder im Kinderzentrum Harburg (KIZ) ist vom Spielen, Baden, Tanzen bis hin zu kleinen Ausflügen für die Kleinen und auch größeren Kinder jeweils etwas dabei.
Das Sommerferienprogramm steht auch im Internet unter http://www.hamburg.de/harburg/2948178/sommerferienprogramm/ zum Download bereit.

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Engagiert durch den Sommer: human@human sucht Paten für Geflüchtete

Kochen, Fußball, Lernen: Die Harburger Flüchtlingsinitiative human@human sucht ehrenamtliche Paten und Patinnen zur Unterstützung der Integration für Geflüchtete. Von der Hamburg-Erkundung über die Begleitung zum Amt bis zum Eisessen – hier können Ehrenamtliche unkompliziert aktiv werden und Geflüchtete in ihrem neuen Alltag in Deutschland unterstützen. Auch Spiel-“buddies” zwischen Kindern oder Schul-, Ausbildungs- und Studienpartnerschaften werden vom Harburger Verein gesucht und gefördert.

In einem persönlichen Gespräch werden die Tandem-Partner ausgewählt. Inhalt und Umfang des Engagements richtet sich nach der individuellen Vorstellung der Paten und Patinnen. Sie bieten, neben ganz konkreten Hilfestellungen, den Geflüchteten auch eine Anknüpfung an ihr Lebensumfeld, helfen beim Spracherwerb und Einstieg in ein Arbeitsumfeld. Darüber hinaus geben sie einen Einblick in die Kultur und leisten so einen Beitrag zur Integration. Human@human unterstützt die Paten und Patinnen aktiv bei allen Fragen rund um die Patenschaft.

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Nachwuchscampus der TUHH erhält 20.000 Euro Förderung von Hamburg

Grafik: Nachwuchscampus

(Grafik: Nachwuchscampus)

Beispielhafte Nachwuchsförderung: Das Projekt Nachwuchscampus der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden erhält für eine Förderung von 20.000 Euro von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Damit wird es als vorbildliches Hamburger Projekt für Schul-Unternehmenskooperationen unterstützt. Der Nachwuchscampus gestaltet aktiv die Zusammenarbeit von Firmen mit Schülerinnen und Schülern und bietet eine frühe praktische Berufsorientierung im MINT-Bereich. Im Mittelpunkt stehen Cluster- und Kernthemen der Freien und Hansestadt Hamburg und der TUHH wie IT und Medien, Life Sciences, Luftfahrt, Maritime Systeme und Grüne Technologien. Die Förderung gilt für das Schuljahr 2016/17.

Die TUHH geht mit dem Nachwuchscampus neue Wege, indem sie auf eine aktive Rolle der Schülerinnen und Schüler setzt und klassische Unternehmensbesuche einfach umdreht. Sie besuchen die Firmen und präsentieren dort ihr Wissen über das Unternehmen. „Das Format ist außergewöhnlich. Die Führungskräfte von morgen lernen die wichtigen Cluster Hamburgs, ihre Vernetzung und damit eine moderne Wirtschaftspolitik kennen“, sagt Wirtschaftssenator Frank Horch. Der Nachwuchscampus vermittelt das Zusammenwirken von Industrien, Wirtschaft und Forschung und stellt die vernetzten Prozesse dar. „Frühe Bildung ist ein strategischer Ansatz für kommende Innovationen, den wir mit dem Nachwuchscampus verfolgen. Ich freue mich, dass wir so zu einer Qualifizierung junger Menschen beitragen können“, sagt TUHH-Präsident Garabed Antranikian.

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TUHH: Jetzt für das MINTFIT Mathe-Camp bewerben!

(Quelle: TUHH)

(Quelle: TUHH/MINTFIT Hamburg)

Mathe mal kompakt: Mit dem MINTFIT Mathe-Camp können Studieninteressierte der MINT-Fächer sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe vom 1.-5. August und vom 5.-9. September 2016 an einwöchigen Mathematik-Vorbereitungskursen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erfolgt über den MINTFIT-Mathetest unter www.mintfit.hamburg.

MINTFIT ist ein Projekt der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und den drei staatlichen Hamburger MINT-Hochschulen (HAW, HCU, UHH) sowie der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern sowie Studieninteressierten an Hamburger Hochschulen.

Jeweils vom 1.-5. August und vom 5.-9. September findet eine Trainingswoche zu den Inhalten der Mittelstufen- und Oberstufenmathematik statt – das MINTFIT Mathe-Camp. Mit dem zusätzlichen Angebot sollen Studieninteressierte ihre Mathe-Vorkenntnisse auffrischen können. Durch zwei Kursangebote soll individuell auf die Vorkenntnisse und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen werden. Dazu werden die Ergebnisse des MINTFIT Mathetests herangezogen, der Voraussetzung für die Anmeldung zum Mathe-Camp ist (siehe www.mintfit.hamburg).

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NDR 90,3 und Hamburg Journal Sommertour 2016: Harburg geht auf Sendung – mit Eis und dem Stadtteilgericht

Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Harburg-Binnenhafen. Noch bevor NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ am Sonnabend, 30. Juli, mit ihrer Sommertour auf den Kanalplatz kommen, ist der Stadtteil das große Thema. NDR 90,3 im Radio, das „Hamburg Journal“ im NDR Fernsehen und ndr.de/903 im Internet berichten von Sonntag, 24. Juli, bis Sonntag, 31. Juli, aus und über Harburg. Dazu gehören unter anderem ein Koch-Event, ein Stadtteil-Porträt, Live-Sendungen, Talks mit Anwohnern und ein eigens angefertigtes Eis.

Anke Harnack (c)Axel Herzig

Anke Harnack (c)Axel Herzig

Mit der Verkündung der Stadtteilwette fällt der Startschuss. Die Sommertour-Moderatoren Anke Harnack und Christian Buhk erläutern am Sonntag, 24. Juli, im „Hamburg Journal“ ab 19.30 Uhr, welche Aufgabe auf die Harburger zukommt. Online können Interessierte ab diesem Zeitpunkt beim Stadtteil-Quiz ihr Wissen rund um Harburg testen.

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Die Entscheidung zur Neugestaltung der Harburger Seevepassage ist gefallen

Am 15. Juli 2016 hat eine interdisziplinäre Jury unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Lorenz Dexler das Konzept des Berliner Planungsbüros ANNABAU einstimmig als Grundlage für die Umgestaltung des öffentlichen Raums der Seevepassage in der Harburger City ausgewählt.

Die Entscheidung markiert den Schlusspunkt eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, in dem zunächst fünf Teams Ideen für eine Veränderung dieses besonderen Stadtraums entwickelt hatten. Im Mai wurden die Ideen in einer Zwischenpräsentation öffentlich vorgestellt und drei Finalisten ausgewählt, die nun ihre ausgearbeiteten Beiträge erneut öffentlich vorgestellt und diskutiert haben. Der Beitrag von ANNABAU konnte sich gegen die beiden weiteren Entwürfe von Breimann+Bruun mit blauraum Architekten und Lunalicht und Team Kraftraum aus Krefeld mit Schaltraum Architekten und Ulrike Brandi Licht durchsetzen.

Die geplante Freitreppe am Rieckhofplatz

Die geplante Freitreppe am Rieckhofplatz ©ANNABAU Architektur und Landschaft GmbH

Das Konzept der Berliner Planer, die Seevepassage durch ein mehrfarbiges Streifenmuster zu verändern und dabei ortsbezogen Wände, Decken und auch Bodenbeläge neu zu gestalten wusste sowohl die Bürgerinnen und Bürgern als auch in der fachkompetenten Jury zu überzeugen.

Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter meinte hierzu: „ Der Entwurf überzeugt mit einer einfachen und gleichzeitig einprägsamen Lösung, die flexibel eingesetzt werden kann und dabei eine große gestalterische Vielfalt eröffnet.“ Positiv hervorgehoben wurde die Idee der Planer, die vorgeschlagene Farbigkeit nicht nach modischen Aspekten zu bestimmen, sondern die Farben als örtliche DNA aus dem Kontext der vorhandenen Farben und Beläge zu entwickeln und hierzu gegebenenfalls auch noch ein weiteres Beteiligungsverfahren durchzuführen.

Der Harburger Baudezernent Jörg Penner kommentierte den Entwurf: “ANNABAU hat von Anfang an mit einer schlüssigen Idee überzeugt, die den öffentlichen Raum spielerisch behandelt, sich mit einfachen Mitteln umsetzen lässt und die auch schrittweise realisiert werden kann. Erfreulicherweise haben die Planer mit dem Vorschlag eines neuen Gebäudes an Stelle des Harburger Centers einen guten Ausgangspunkt für die weiteren Diskussionen geliefert. Besonders die Idee, mit einer großen Freitreppe die Ebene des Harburger Rings mit der Seevepassage zu verbinden zeigt hier einen spannenden, weiterführenden Ansatz. Es ist uns heute leichtgefallen, das Votum der Bürger aufzunehmen und gemeinsam diesen Entwurf auszuwählen.“

Am 5. September 2016 wird der prämierte Beitrag im öffentlichen Teil der Sitzung des Stadtplanungsausschusses ab 18.00 Uhr im Harburger Rathaus vorgestellt.

 

Quelle/Kontakt:

Bettina Maak
Bezirksamt Harburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 40 428 71-4010
Mobil : +49 176 428 51324
E-Mail: Pressestelle [at] harburg [dot] hamburg [dot] de
Internet: www.hamburg.de/harburg
Twitter: @BAHarburg

Ab September wieder vielversprechendes Programm vom Speicher am Kaufhauskanal

Der im vergangenen Jahr eröffnete Speicher am Kaufhauskanal geht in die Sommerpause. Fans der Kulturlocation können sich aber bereits auf ein tolles Programm nach der kleinen Pause freuen:

Am 1. September 2016 wird beispielsweise der neue Bechstein-Flügel feierlich eingeweiht. Der erfolgreiche Regisseur, Komponist und Entertainer Dominik Wilgenbus wird mit „Mein Wagner“ ein Komponistenportät auf dem Flügel darbieten.

Im September ist außerdem die amerikanische Musikerin Jennifer Hymer zusammen mit ihren Kollegen Ninon Gloger und Bernhard Fograscher im Speicher zu Gast. Im Rahmen des 3. Non-Piano/Toy Piano Weekends erwartet die Besucher ein buntes Repertoire auf mehreren Bühnen mit sowohl akustischen Solo-, als auch kleineren Kammermusik-Stücken für Spielzeugklavier und Klavier.

Ab Herbst 2016 startet auch die neue Gastveranstaltungsreihe „Platt im Speicher“. Theater und Lesungen stehen hier ebenso auf dem Programm wie plattdeutsche Lieder.

Weitere Termine finden Sie auf der Website der Location.

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, bei eventim.de und an der Abendkasse sowie über

Leichers Buchhandlung
Meyerstraße 1
21075 Hamburg
Tel.: 040 / 774116
e-mail: leichers-buchhandlung [at] web [dot] de

oder direkt beim Quickborn-Verlag
Tel. 040 / 778131
e-mail: info [at] quickborn-verlag [dot] de

Quelle/Kontakt:
Speicher am Kaufhauskanal GmbH
Henry C. Brinker (GF)
Blohmstraße 22
21079 Hamburg
015112170938
hcb [at] speicher-am-kaufhauskanal [dot] de

Harburger Socken: Restkunstvorhaben im KULTURKIOSK Blohmstraße

Der KULTURKIOSK beim Binnenhafenfest (Quelle: KULTURKIOSK Blohmstraße/Restkunst)

Der KULTURKIOSK beim Binnenhafenfest (Quelle: KULTURKIOSK Blohmstraße/Restkunst)

Kommendes Wochenende findet bereits die zweite Veranstaltung im Rahmen des Projekts Harburger Socken im KULTURKIOSK statt. Bereits zum Harburger Binnenhafenfest im Juni hatte das Restkollektiv R&ST mit einer ersten AHP dazu aufgerufen den Harburger Kulturkiosk zu einer Sockensammelstelle umzufunktionieren. Mit dem Aufbau einer Sockensammlung will das Künstlerkollektiv R&ST dazu anregen, zur eigenen Kopflastigkeit ausgleichende Möglichkeiten zu schaffen und diese mit anderen zu teilen. Das Projekt Harburger Socken ist ein Restkunstvorhaben für den KULTURKIOSK Blohmstraße.

Als Restkunst bezeichnen R&ST eine langfristig angelegte Reihe von Ereignissen, in deren Folge unterschiedliche Situationen eingerichtet werden, die dazu auffordern, zu sammeln und zu verteilen. Die Socke, deren zweiter Teil verloren gegangen ist, bildet dabei einen Anlass, mit anderen in Beziehung zu treten und sich über Möglichkeiten der Veränderung sozialer Handlungsräume auszutauschen. Menschen unterschiedlichster Herkunft begegnen sich auf einer Ebene und sind herzlich eingeladen, sich in jeder Form daran zu beteiligen. Das Projekt lebt von der Interaktion zwischen Passanten, Spaziergängern, vor Ort Arbeitenden, neuen und alteingesessenen Bewohnerinnen und Bewohnern, Alten und Jungen.

Zur zweiten Aktion (AHP 2) „Löcher“ wird neben Brigitte Raabe und Michael Stephan diesmal auch Piet Trantel vom Restkollektiv anwesend sein. Zhang Miao, die bereits bei der ersten Aktion als Gast das Kollektiv begleitete, ist auch wieder mit dabei.

Täglich von 11 – 18 Uhr wird der Kulturkiosk zu einer Kommunikationsplattform mit offener Werkstatt für alle Interessierten.

Eine weitere AHP zum Thema Transformation ist für den 10. + 11. September 2016 am KULTURKIOSK Blohmstraße geplant.

 

(Quelle: Restkunst)

Hafen-Ensemble bekommt zweiten Waggon

Am Dienstag, den 12. Juli, stellte die KulturWerkstatt Harburg e.V. den zweiten historischen Eisenbahnwaggon am Lotsekai im Harburger Binnenhafen auf.

Diesmal kam der gedeckte Güterwagen der Gattung Gs auf dem Wasserweg: Die in Harburg ansässige Firma Rhenus Midgard setzte den Waggon per Kran von der Schiene in eine Schute der Firma Walter Lauk, die dann durch die Hafenschleuse und die neue Drehbrücke bis an den Lotsekai schwamm. Beide Unternehmen unterstützten hier die KulturWerkstatt sehr großzügig in ihrem Vorhaben, das Industrie-Ensemble weiter auszubauen und die Erlebbarkeit der Industrievergangenheit im öffentlichen Raum zu stärken.

Fast geschafft: Gorch von Blomberg (links) und Günter Lange vor dem neuen Waggon, der dank der Recherche und Vermittlung des KulturWerkstatt-Mitglieds und Eisenbahners Lange sowie der Unterstützung von Reinhard Knoche und der Firmen Rhenus Midgard und Walter Lauk nun am Lotsekai steht (Bild: Christian Lührs)

Der Waggon ist von Puffer zu Puffer 10,7m lang und wiegt 11 Tonnen. Er wird als Werkstatt und Lager eingerichtet, so dass der zweite Waggon als Ausstellungs- und Bühnenfläche besser genutzt werden kann. Gebaut wurde er vor mehr als 50 Jahren zum Teil unter Verwendung von Bauteilen früherer Waggons. Die letzten 20 Jahre hatte er ausgemustert als „Bahnhofswagen“ überdauert. Der Waggon konnte schließlich durch eine Spende des Harburger Unternehmers Reinhard Knoche angeschafft werden.

Als ehemaliger Eisenbahner hat Vereinsmitglied Günter Lange die Kontakte angebahnt: „Ich stamme aus einer der vielen Eisenbahnerfamilien Harburgs, habe selber mein Arbeitsleben dort – und zwar im Ausbesserungswerk Harburg – verbracht, wo auch diese Wagentypen gewartet wurden. Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit haben, so einen Wagen jetzt zu erhalten. Sie fahren ja nicht mehr. Deshalb engagiere ich mich als Mitglied in der Kranwerkstatt.“

Ein dritter Waggon wird noch gesucht. Alle drei zeigen dann gemeinsam in einer historischen Reihe die Entwicklung der Stückguttransporte bei der Bahn und im Hafen. Wer mitmachen möchte beim Umgang mit echter Eisenbahntechnik, bei der anstehenden Überholungsarbeiten und bei der kulturellen Bespielung des Ensembles, ist herzlich eingeladen, am zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr die „Kranwerkstatt“ in den Vereinsräumen am Kanalplatz 6 zu besuchen.

Quelle/Kontakt:
KulturWerkstatt Harburg e.V.
Gorch von Blomberg
Kanalplatz 6
21079 Hamburg
www.kulturwerkstatt-harburg.de