Auftakt zum Binnenhafenfest: Podiumsdiskussion über Quartiersentwicklung

Das 15. Harburger Binnenhafenfest steht bevor: am 6. und 7. Juni 2015 heißt es wieder „Leinen Los“. Traditionell wird zum Auftakt am Vorabend ein aktuelles Thema diskutiert. In diesem Jahr lautet die Fragestellung: „Nachhaltige Quartiersentwicklung – wie geht das?“.
Vor dem Hintergrund des Flüchtlingsschiffs TRANSIT am Kanalplatz und des sich rasant entwickelnden Mischquartiers Binnenhafen diskutieren am Freitag, 05. Juni, 18:00 Uhr, im TuTech-Haus Stadtplaner und Integrationsfachleute über die Herausforderungen urbaner Entwicklung und Integration.

nachhaltige_quartiersentwicklung_TitelDiskutiert werden vor allem folgende Kernfragen:

• Ist das Quartier schon gerüstet für die neuen Bewohner?

• Welchen Spielraum hat die Stadtplanung mit Blick auf eine nachhaltige Quartiersentwicklung (sozial, ökologisch, wirtschaftlich)?

• Welche Integrationsmaßnahmen sind möglich und nötig (und finanzierbar)?

• Hat die städtebauliche Entwicklung im Binnenhafen Einfluss auf den urbanen Prozess im Bezirk Harburg?

• Welche Chancen bietet verstärkte Bürgerbeteiligung für Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Quartieren?

Frank Ilse vom Hamburger Abendblatt moderiert die Diskussion.

Der Einladungsflyer mit einer Vorstellung des Podiums steht hier zum Download bereit.

 

Protokoll ‚Begleitgruppe Harburger Binnenhafen‘ veröffentlicht

Das Protokoll der 35. Sitzung der ‚Begleitgruppe Harburger Binnenhafen‘ vom 16.04.2015 ist erschienen.

Sie finden das Protokoll als pdf-Dokument hier.

 

Städtebauliche Führungen im Binnenhafen

Foto: Birgit Caumanns

Foto: Birgit Caumanns

Stadtplanerin und Hafenkennerin Birgit Caumanns führt zwischen Mai und Juli 2015 durch den Binnenhafen. Jeweils zwei Termine donnerstags und sonntags geben einen umfassenden Überblick der Entwicklung des Hafenareals von der Industriebrache zum Mischquartier aus Wohnen und Arbeiten. Die Führungen von Birgit Caumanns finden statt im Rahmen des ‚Hamburger Architektursommers‘ (5. Mai bis 31. Juli 2015) mit Vorträgen, Veranstaltungen und Diskussionen zu architektonischen Highlights im Hamburger Stadtgebiet.

Die Führungen stehen unter dem Thema:
Harburger Binnenhafen: Von der Keimzelle Harburgs zum maritimen Stadtquartier

Der Harburger Binnenhafen mit seiner sehr eigenen städtebaulichen Entwicklung präsentiert sich heute in einem kontrastreichen Mix aus historischen Relikten, neuer Architektur, Hafengewerbe und Hightech-Nutzung. Ein mischgenutztes Quartier mit Wohnbauprojekten und neu gestalteten öffentlichen Räumen entsteht in enger Nachbarschaft zur gewerblichen Nutzung. Die städtebaulichen Führungen  geben vertiefend Einblicke in die historische und in die aktuelle städtebauliche Entwicklung des Harburger Binnenhafens. Der Fokus liegt auf dem städtebaulichen Kontext und neuesten Projekten sowie auf verschiedenen Teilbereichen: Harburger Schlossinsel (So), südliches Quartier / Channel Hamburg mit Blick von oben (Do).

 

21.5. + 02.7.2015, Do 16–18 Uhr: Das südliche Quartier / Channel Hamburg mit Blick von oben

14.6. + 26.7.2015, So 11–13 Uhr: Die Harburger Schlossinsel

 

Start: Kanalplatz 6, Kosten 10 / 8 EUR, Kinder frei

Weitere Infos und Anmeldung:

Tel (040) 43 27 43 33, E-Mail: info [at] bcaumanns [dot] de
www.bcaumanns.de

 

 

Kiosk Blohmstraße gerettet

GbR-Selfie mit v.l: Gorch von Blomberg, Birgit Caumanns, Christoph Struthmann und Werner Pfeifer

GbR-Selfie mit v.l: Gorch von Blomberg, Birgit Caumanns, Christoph Struthmann und Werner Pfeifer

Nach einigem Hin und Her um den Kiosk Blohmstraße, der seit 1876 Würstchen und Getränke an Hafenarbeiter verkaufte, ist nun eine Lösung mit der städtischen Sprinkenhof GmbH gefunden.
Gestern unterzeichnete eine frisch gegründete GbR, bestehend aus u.a.: Birgit Caumanns (Geschichtswerkstatt), Gorch von Blomberg (KulturWerkstatt) und Werner Pfeifer (Stadersand, café kleiner ozean) einen Nutzungsvertrag mit der Sprinkenhof.

Foto: André Zand-Vakili

Foto: André Zand-Vakili

Zwar war dem Pächter Peter Kottke zu Jahresbeginn gekündigt worden, aber das „Büdchen“ bleibt an seinem Platz und wird von der GbR genutzt und weiter betrieben. Dort sollen künftig Künstler kleine Austellungen und Aktionen machen können. Vielleicht wird es am Ende auch eine Vitrine, eine Art Harburger Hafen-Kunst-Kiosk werden.
Die Retter sind offen für weitere Vorschläge zur Nutzung.

Kontakt:

Geschichtswerkstatt Harburg
Tel. 040 73 05 82 05
Fax 040 76 75 45 06
E-Mail  info [at] geschichtswerkstatt-harburg [dot] de

geschichtswerkstatt-harburg.de

 

Büro in Fachwerkhaus zur Miete

Im Dachgeschoss eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses, dessen Grundmauern und Kellergewölbe aus dem Jahr 1642 stammen, ist ein etwa 60 m² großes Büro zu mieten. Eventuell lässt sich die Fläche auch teilen.

Das am Rande des Binnenhafens gelegene Fachwerkhaus wurde 1710 zweigeschossig mit barockem Walmdach errichtet. Bei einem späteren Umbau ca. 1780 erhielt das Gebäude ein klassizistisches Treppenhaus, das in Hamburg über einen hohen Seltenheitswert verfügt. In den 1990er Jahren wurde das Bauwerk grundsaniert.

Interessenten wenden sich bitte mit vollständigen Kontaktdaten und einer Beschreibung der vorgesehenen Nutzung an:

redaktion [at] binimhafen [dot] de

Bitte beachten:
Die Redaktion gibt weder telefonische noch schriftliche Auskünfte zum Objekt. Anfragen werden lediglich an den/die Vermieter/in weitergeleitet.

 

Interview mit einem Schloßbewohner

Frithjof Engel wohnt seit knapp einem Jahr im Restflügel des Harburger Schloßes auf der Schloßinsel. Der Ingenieur arbeitet an der TUHH und schildert im folgenden Video-Interview seine Erfahrungen und Eindrücke als Bewohner des Binnenhafens:

Verkehrsbehinderungen in der Harburger Schloßstraße

Zeichen_123.svgDas Bezirksamt Harburg, Management des öffentlichen Raumes, Tiefbau Binnenhafen beabsichtigt, den westlichen Geh- u. Radweg in der Harburger Schloßstraße Nr. 27 bis 43 grundinstandzusetzen. Zusätzlich wird im Bereich Harburger Schloßstraße Nr. 41 eine Haltestelle für Busse neu eingerichtet, deren Rand bis an den Straßenverkehr vorgezogen ist (Haltestellenkap).

Von Mittwoch, 15. April 2015, bis einschließlich Freitag, 22. Mai 2015, ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen im Harburger Binnenhafen zu rechnen.

Art der Arbeiten: Erdbau-, Asphaltierungs-, Beton- und Pflasterarbeiten

Während der Arbeiten wird die Harburger Schloßstraße als Einbahnstraße in Richtung Stadteinwärts ausgewiesen. Die Zufahrten für die Anliegerinnen und Anlieger sind sichergestellt. Der Geh- und Radweg wird im Baustellenbereich aufgehoben und Fußgänger werden vor der Baustelle auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Die Müllabfuhr ist während der Bauzeit gewährleistet.
Wir sind bemüht, die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten und bitten um eine verständnisvolle Zusammenarbeit.

Die Arbeiten werden im Auftrag der Tiefbauabteilung von der Firma „Hackmack Straßenbau GmbH & Co.KG“ ausgeführt. Die Bauleitung erfolgt durch das Bezirksamt Harburg.

Lange Nacht der Museen am 18. April

Am 18. April findet in Hamburg die 15. „Lange Nacht der Museen“ statt. 2015 nehmen  57 Hamburger Museen und Ausstellungshäuser teil. Zwischen 18.00 und 2.00 Uhr wird ein vielfältiges Programm geboten: Ausstellungen, Führungen, Kulinarisches, Musik, Tanz, Film und vieles mehr.

B-CMo9DIUAA-WNfIm Bezirk Harburg nehmen das Archäologische Museum, die Sammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof und im Binnenhafen das „electrum“ am Tunneleingang Harburger Schloßstraße teil.
Tickets gelten in allen teilnehmenden Museen

Die Tickets kosten 15,- Euro / ermäßigt 10,- Euro.

Die Tickets sind erhältlich:
• an allen Museumskassen
• in der Haspa-Hauptgeschäftsstelle am Jungfernstieg
• im HAMBURG ZWEI Ticket-Center in der BILD BOX (Europa Passage)
• in der Tourist Information im Hauptbahnhof
• in allen Konzert- und Vorverkaufskassen

Das Ticket enthält den Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Lange Nacht-Verkehrsmittel und aller HVV-Linien zur An- und Abreise von Samstag 17.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr.
Mit dem Ticket der der Langen Nacht können die teilnehmenden Museen auch am Sonntag, den 19. April kostenfrei besucht werden.

Busplanübersicht

Programmheft

Sitzung der Binnenhafen-Begleitgruppe am 16. April

Die nächste öffentliche Sitzung der Begleitgruppe Harburger Binnenhafen findet statt am 16. April 2015, 17:00 bis 20:00 Uhr, im Konferenzraum der HASPA, Kaispeicher Veritaskai 3, 21079 Hamburg. Die nunmehr 35. Sitzung der Begleitgruppe wird moderiert von Margit Bonacker, konsalt GmbH.

Auf der Tagesordnung stehen Berichte zu laufenden und geplanten Bauvorhaben sowie zum Status der Infrastrukturmaßnahmen im Hafen.P1000656
Besonders interessant dürfte der Besuch eines Vertreters der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration BASFI werden, der das Konzept der Behörde zur öffentlichen Unterbringung von Flüchtlingen im Allgemeinen, zum Wohnschiff TRANSIT am Kanalplatz im Besonderen erläutern wird.
Vorgestellt wird die „Karte der Kostbarkeiten im Harburger Binnenhafen“ durch Birgit Caumanns aus der Geschichtswerkstatt Harburg, die Künstlerin Tanja Rathjen präsentiert ihr Lichtkonzept für den Kanalplatz/Lotsekai.

Die komplette Agenda finden Sie hier.

 

Beachclub soll direkt an den Treidelweg

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Die Pressemitteilung des Bezirksamtes Harburg vom 20.03.2015 im Wortlaut:

Nach einem Gespräch am Donnerstag bei Baudezernent Jörg Heinrich Penner haben sich die Hornbachers im Hafen GmbH und das Bezirksamt auf das Ziel verständigt, dass der Veritas Beachclub möglichst bald an den Treidelweg umzieht. Hundertprozentig klar ist das noch nicht, aber die Beteiligten hoffen, dass die noch offenen Fragen schnell geklärt werden können.
Der Beachclub muss die Fläche am Veritaskai räumen, weil hier ein Hotel-Hochhaus errichtet werden soll. Der Landesbetrieb Immobilien und Grundvermögen (LIG) hatte den Beachclub-Betreibern Sabine und Heiko Hornbacher zunächst das Grundstück neben der ehemaligen Fischhalle zwischen Kanalplatz und Lotsebrücke als Ausweichquartier für die nächsten Jahre angeboten. Diese Fläche beinhaltet aber einige Problempunkte.
Dazu Heiko Hornbacher: „Nachteilige Vorgaben der Ausweichfläche an der Blohmstraße sind für uns: der Strommast auf dem Gelände, die Teilung des Grundstückes mit dem Kulturbetrieb von Werner Pfeiffer. Beide Ideen sollten sich frei entfalten können. Weiterhin ist auch die unmittelbare Nähe zu dem Wohnschiff Transit in Bezug auf unsere Ausrichtung als Freizeitbetrieb gegenüber den Bedürfnissen der Bewohner ein Faktor, der uns beschäftigt hat.“
So entstand die Idee, den Beachclub bereits deutlich schneller an den Treidelweg zu verlagern. Jörg Heinrich Penner: „Grundsätzlich ist dies der schönere Standort für den Beachclub als die Flächen am Veritaskai und am Kanalplatz, denn die Kaimauer ist hier niedriger, und die Wasserfläche liegt im Westen, wo die Abendsonne herkommt.“
Auch hier wäre die Nutzung zunächst zeitlich befristet. Wenn 2019 oder 2020 mit der Kaimauersanierung begonnen wird, muss die Fläche für zwei Sommer geräumt werden, für die Baustelleneinrichtung und mögliche Rückverankerungen der Mauer. Ob dann am Treidelweg ein Ausweichquartier geschaffen werden kann, ist noch unklar. Nach der Sanierung soll der Beachclubbetrieb ausgeschrieben werden.
Die Kaimauer selbst steht auch heute sicher auf einem Holzpfahlrost, aber im Unterwasserbereich ist die alte Holzspundwand hinter den Pfählen so beschädigt, dass immer wieder unkontrolliert Boden unter der Kaimauer hindurch in den Hafen rutscht. Dadurch kommt es zu unkalkulierbaren Versackungen hinter der Mauer. Das Bezirksamt hat Hornbachers vorgeschlagen, diesen Versackungsbereich von ca. 6,50 m Breite bis zur Sanierung mit einem Holzdeck zu überbrücken. Hornbachers wollen diesem Vorschlag folgen.
Penner hofft nun, dass möglichst bald ein Mietvertrag mit der Stadt abgeschlossen und der Bauantrag eingereicht wird, damit Harburg im Sommer 2015 wieder einen Beachclub hat. Über den Sachstand wird im Stadtplanungsausschuss berichtet.